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Gran Canaria  -  Bilder und Infos

Allgemeine Informationen


Sprache : Spanisch (Castellano)

Zwar sind Grammatik und 99% der Worte identisch mit Hochspanisch, sprich madrilener Dialekt. Jedoch werden im Kanarischen fast alle "s" als ein "h" gesprochen. Der kanarische Dialekt spricht sich leicht und flüssig, aber man schon genau hinhören.
In den touristischen Gebieten wird auch deutsch und englisch verstanden. Die große Kolonie deutscher Residenten in der Region Maspalomas trägt dazu bei, daß der Gast nicht wirklich das Gefühl hat in einem anderen Land zu sein.
Politische und wirtschafliche Ordnung

Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien, haben jedoch den Sonderstatus "Autonome Region Islas Canarias". Sie unterteilen sich in 2 Provinzen, denn Gran Canaria und Teneriffa sind sich so grün wie Köln und Düsseldorf. Während aber Kölner die Düsseldorfer nur auf den Arm nehmen, weil sie ständig das Gefühl bekommen, man hätte Recht mit dem Veräppeln, herrscht zwischen Gran Canaria und Teneriffa ein erbitterter wirtschaftlicher Wettstreit. Die Provinz Las Palmas Gran Canaria ("Canarias Orientales") umfaßt auch die beliebten Ferieninseln Fuerteventura und Lanzarote. In Inselhauptstadt und die Hauptstadt der Provinz ist Las Palmas. Gran Canaira hat eine Fläche von 1.532 Quadratkilometer, die fast kreisrunde Insel hat einen Durchmesser von ca. 30 Kilometern. Der Zielflughafen ist Las Palmas, IATA-Code LPA. Die Zeitverschiebung beträgt minus 1 Stunde zur Mitteleuropäischen Zeit.
Klima

Eine wesentliche Aufgabe der Raumfahrt ist Klimaforschung. Die NASA meint, die kanarischen Inseln hätten das beste Klima der Welt. Nun, die müssen's ja wissen. Wir teilen diese Meinung.
Das kanarische Klima wird durch den Atlantik mit einem Ausläufer des Golfstroms (dem sogenannten Kanarenstrom), die Passatwinde und die Höhe der Gebirge beeinflusst. Der Nordostpassat beschert dem Norden der Insel kühle und feuchte Winde, während im regenarmen Süden trockene und warme Fallwinde vorherrschen.

"Inseln des ewigen Frühlings".
Tagestemperaturen im Winter von 22° und im Sommer von 27°C. Alles immer im Bereich um 25°, der optimalen "Betriebstemperatur" für die menschliche Spezies. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 18 und 23 °C.
Auf Grund des angenehmen Klimas empfiehlt sich Gran Canaria als ganzjähriges Reiseziel. Vor allem im Sommer überlassen Spanier und Italiener gerne die viel zu heißen Strände am Mittelmeer den teutonischen Touristen, während sie selber ihren Urlaub im viel angenehmeren Klima der Kanaren verbringen. Der Flug zu den Kanaren dauert 2 Stunden länger als nach Mallorca, aber es lohnt sich. Vor allem im Sommer.

Viel Stammtisch-Wind wird um den Scirroco gemacht. Alles nicht halb so schlimm wie dort aufgebauscht. Das Wetter-Phänonem heißt eigentlich Calima, ein aufgeheizter Wind aus der Sahara. Im Winter immer herzlich willkommen. Im August und September, unserem Hochsommer, ist ein Calima unangenehm. Tagestemperaturen von über 40°C sind normal. Nur, nach 3 Tagen ist der Spuk auch wieder vorbei.
Einen Scirroco gibt es nur alle paar Jahre mal für einen Tag oder zwei. Es ist ein stürmischer Calima, der dann auch viel Sand im Gepäck hat. Was tun ? Schön im Schatten bleiben, öfter mal in den Pool hüpfen oder erfrischend kühl duschen. Viel trinken und alles ganz langsam. Machen wir auch so.

Manche Touristen verschenken ihren Urlaub. Sie steigen rosa aus dem Flieger, legen sich einen Tag in die Sonne, am liebesten ohne Sonnenschutz, und kehren rot wie ein gekochter Hummer ins Hotel zurück. Dann sieht man sie nicht mehr. Weil totkrank wegen üblen Sonnenbrand. Die Sonneneinstrahlung ist intensiv. Bitte überschätzen Sie sich nicht. Durch die ewig leichte Brise merkt man nicht, wenn man verbrennt. Seien sie nicht geizig mit Lichtschutzfaktor. Kleiner Tip : öfter mal kratzen. Es schmerzt, kurz bevor die Haut verbrannt ist. Spüren werden Sie das nämlich wegen der angenehmen Brise nicht.
Landschaftliche Besonderheiten

Gran Canaria ist die drittgrösste Kanareninsel und wird oft als "Miniatur-Kontinent" bezeichnet. Trockene, wüstenhafte Gebiete im Süden, irisch grün im Norden, partiell auch tropischer Regenwald, schroffe Klippen und Hochgebirge im Westen, Schwarzwald auf den Hochebenen, dazwischen immer wieder fruchtbare Täler, und last not least : eine sehr große Stadt.
Die Vielfalt der Vegetation ist einzigartig, es gibt Pflanzenarten noch aus dem Tertiär, die überall sonst auf der Welt ausgestorben sind. Besonders hervorzuheben der Drachenbaum. Bei dem Römern war der Saft dieses Baumes hoch geschätzt. Ein Halozigen, was Schwung in die Arena brachte. Gladiatoren wurden mit Drachenblut eingerieben, waren berauscht und hielten sich für unschlagbar. Da es beide Gegner von sich glaubten, kam das Publikum voll auf seine Kosten. Der Drachenbaum ist eine besonders wiederstandsfähige und langsam wachsende bzw. alternde Pflanze. 2 bis 3 Leben eines Drachenbaum und man ist bei Jesus Christus angekommen.

Der höchste Berg Gran Canarias heißt übersetzt Schneebrunnen. Pozo de las Nieves. Der Gipfel ist 1949 Meter hoch und liegt inmitten einer bizarren Vulkanlandschaft. Schneebrunnen ist übertrieben, denn Schnee gibt es nur alle paar Jahre mal und das auch höchstens für einen Tag. Trotzdem ist der Gegensatz krass. Oben Schneeball- Schlacht, Luftlinie 15 Kilometer weiter liegen in Maspalomas in einer Dünenlandschaft ähnlich der Sahara Touristen auf dem Grill.
Gran Canaria ist eine Vulkaninsel. Im Hochgebirge finden sich tiefe Schluchten und immer wieder neue Ausblicke. Einmal um die Ecke gefahren und es eröffnet sich eine völlig neue Welt. Gran Canaria ist eine Naturschönheit. Diese herrliche Landschaft braucht man sich nicht mit Touristen-Massen zu teilen. 99% der Gäste bleiben in den Stränden im Süden und sehen von der wahren Schönheit dieser paradiesischen Insel nichts. Selber schuld !

Auf 2 Straßen möchten wir besonders hinweisen (beide besonders reizvoll nur in der genannten Richtung) :
Von Agaete nach Aldea schlängelt sich die Klippenstraße in atemberaubende Höhen. Straßenachterbahn zum Selberlenken. Aber bitte vorsichtig. Selbsternannte Jünger von Michael Schumacher & Co. haben hier nichts zu suchen.
Die Traumstraße, die kaum jemand kennt, führt von Telde über Valsequilo, San Mateo de Vega und Teror nach Tamaraceite.

Hier finden Sie die landschaftlich reizvollsten Straßen.
Baden und Erholen

Gran Canaria besitzt fast 50 Strandkilometern mit goldenen Sandstränden, für eine Vulkaninsel vollkommen untypisch. Der Playa del Ingles (wir haben nie ausgeplaudert, daß es übersetzt "Strand vom Engländer" heißt) ist einer der mächtigsten Strände der Welt. 3 Kilometer lang, 50 Meter breit, direkt übergehend in die sahara-ähnliche Dünenlandschaft von Maspalomas (auf deutsch : ganz viele Tauben). In den Dünen lassen sich schöne Wanderungen machen, aber Moralapostel sollte man besser nicht sein und in Begleitung Ihrer Kinder : draußen bleiben ! Der westliche Teil ist sehr beliebt bei Swingern, der östliche Teil, das Bongoland (copyright by Elvira auf Gran Canaria), ist die größte Gay-Cruising-Area der Welt. Gesonnt wird hier nebenbei natürlich auch. Wenn Sie das nicht gut finden - einverstanden ! Gran Canaria steht für grenzenlose Toleranz. Es zwingt uns ja niemand dort hinzugehen.

Sehr beliebt auch der künstlich angelegte Strand von Anfi del Mar sowie der geschwungene Traumstrand Playa Amadores hinter Puerto Rico mit fast weißen Korallensand. Weiteres Hi-Lite : Playa de Taurito. An den kleinen weißen Sandstrand schließt sich der Lago Taurito, ein einzigartiges Meerwasser-Erlebnis-Bad, wirklich für Jung UND Alt, an. Einheimische bevorzugen die Naturstrände im Bereich zwischen Meloneras und Arguineguin. Las Palmas hat mit dem 3 Kilometer langen Playa de las Canteras einen der größten und saubersten Stadtstrände weltweit und braucht einen Vergleich mit der Copacabana nicht zu scheuen.

Wie immer in Spanien sind alle Strände Volkseigentum und kostenlos zugänglich. Nur wer Liege und Sonnenschirm mieten möchte, zahlt dafür eine Gebühr. Schimpfen Sie bitte nicht über die durchaus moderaten Preise, die Strandpflege ist nicht umsonst und wird aus diesen Einnahmen bezahlt. In Mitteleuropa nennt sich das Kurtaxe und wird zusätzlich noch einmal im Hotel berechnet.
Badeorte auf Gran Canaria

Der Ursprung des Bade-Tourismus auf Gran Canaria ist die Hauptstadt Las Palmas. Diese pulsierende Stadt mit mediterranem Touch hat auf der Westseite einen kilometerlangen Sandstrand, den Playa de Las Canteras. Von der Ausgestaltung, dem Unterhaltungs-Angebot und vor allem von der Aussicht braucht Las Canteras in Las Palmas einen Vergleich mit den schönsten Stadtstränden dieser Welt nicht zu scheuen. Auch wenn sich der Tourismus in den Süden verlagert hat, bleibt Las Palmas das ideale Reiseziel für Individualisten, die von ihrem Badeort mehr verlangen als nur Sonne, Strand und Tand. Und dafür gerne in Kauf nehmen, dass im Winter nur jeder zweite Tag das Wetter für einen Strandtag bietet. Oder einfach in den Sommermonaten kommen, wo Las Palmas das mit Abstand beste Badewetter bietet. Nicht zu warm (... wie am Mittelmeer), nicht zu kalt (... wie allzu oft in Nordeuropa), mit einer fast 100%-igen Sonnengarantie.

Die meisten Badeurlauber bevorzugen den Süden, dort gibt zwar viele Badeorte, aber es sind nur 2 Gemeinden, San Bartolome de Tirajana und Mogan, deren Badeorte sich grundlegend voneinander unterscheiden. Bedingt durch die völlig unterschiedliche Topografie.
San Bartolome de Tirajana (alter Name "Tunte", was aber nichts mit der deutschen Bedeutung zu tun hat) war vor 50 Jahren ein bettelarmes Gebirgs-Kaff, welchem das landwirtschaftlich wenig attraktive Fataga-Tal zugeschlagen wurde plus den "völlig wertlosen" Sandbergen im Bereich von Oasis Maspalomas. Heute ist der Sand zu Gold geworden, San Bartolome hat pro Kopf das höchste Steueraufkommen aller Gemeinden Spaniens.
Mogan ist die flächenmäßig größte Gemeinde auf Gran Canaria, mit vielen Gebirgszügen, die bis ans Meer reichen. Ein großer Vorteil vor 50 Jahren, weil man an vielen Stellen geschützte Fischerhäfen bauen konnte. Touristisch allerdings kommt das Flache Land und der Sand beim Nachbarn besser "rüber".

Badeorte in San Bartolome de Tirajana :

Der älteste Badeort ist San Agustin. Zwei große Sandstrände, der Playa de San Agustin und der Playa de Las Burras, dazu mit etwas Abstand zum Meer flache Klippenhänge, wo man kleine Apartmenthäuser mit herrlicher Aussicht bauen konnte. Also von der Geografie alles genau so, wie man sich einen idealen Badeort vorstellt. Die Apartmenthäuser sind heute überwiegend in Privatbesitz, geblieben für Touristen sind eine Reihe sehr guter Hotels.
Die Erweiterung von San Agustin ist Playa del Ingles, heute einer der größten Badeorte der Welt mit 2 riesigen Sandstränden, dem Playa del Ingles im Osten und dem Playa de Maspalomas südlich der Dünen. Von der Konzeption ist Anfang der 60-iger Jahre ein Meisterwerk gelungen. Nirgendwo auf der Welt werden über 100.000 Betten so geschickt kaschiert wie in Playa del Ingles. Sie bekommen das vielfältige Unterhaltungsangebot, wie es nur ein riesiger Badeort bieten kann, aber Sie haben nicht das Gefühl, Ihren Urlaub in einem riesigen Badeort zu verbringen. Räumliche Enge - Fehlanzeige. Die vielen Bungalow-Anlagen und die geschickte Anordnung der Hotels und großen Apartmenthäusern, welche die Sicht zum Meer eben nicht verbauen, sondern sich "hinten anstellen", lassen das Gefühl der Enge niemals aufkommen.
Playa del Ingles ist ein Badeort für Jedermann. Es gibt einfache Hotels zu einem sehr günstigen Preis, aber auch qualitativ gute Hotels. Apartmenthäuser und Bungalow-Anlagen haben sich der Kundschaft angepaßt. Im Sommer kommen viele junge Leute, die im Nordosten von Playa del Ingles Party machen wollen und wenig Wert auf Komfort legen, dafür aber viel Wert auf den ganz kleinen Preis. Dazu im Winter die Langzeit-Gäste. Bei 2 Wochen ist ein Euro mehr oder weniger pro Nacht egal, bei vielen Monaten Aufenthalt keineswegs. So gibt es viele Apartment-Häuser, die nicht dem Stand der Zeit entsprechend, sehr wohl aber der Nachfrage : Kostendruck ohne Ende. Beides zusammen unter einem Hut geht bekanntlich nicht. Da Playa del Ingles weder die jungen Leute noch die Senioren vertreiben will, muss man aktzeptieren, dass viele Apartment-Häuser und Bungalow-Anlagen nicht den "Duft der großen weiten Welt" versprühen.
Auch Playa del Ingles ist erweitert worden, durch Maspalomas. Da der Name so gut klingt (.... solange man nicht weiß, dass es "ganz viele Tauben" heißt) wurde Maspalomas zum Oberbegriff für das ganze Urlaubsgebiet in der Gemeinde San Bartolome de Tirajana. Aber der Badeort "Maspalomas" ist nur das Gebiet nördlich der Dünen und des Golfplatzes und westlich von Playa del Ingles. Der Stadtplan von Maspalomas wurde vom bekannten Künstler Cesar Manrique entworfen, wenn schon Playa del Ingles "Platz zum Atmen" läßt, dann Maspalomas erst Recht. So viel Raum und eine so ländliche Atmosphäre ganz in der Nähe eines gigantischen Unterhaltungs-Angebotes bekommen Sie sonst nirgendwo auf der Welt.
Der zweite Ursprung des Tourismus im Süden von Gran Canaria ist Oasis Maspalomas, direkt an der Lagune von Maspalomas und westlich angrenzend an die weltbekannten Dünen. Hier überwiegen die sehr feinen Hotels ab 4 Sterne Superior bis hinauf zum 6-Sterne Seaside Residencia, alles eingebettet in eine über Tausend Jahre alte Palmen-Oase.
Wie immer in San Bartolome geht es nicht ohne Erweiterung, auch in Oasis Maspalomas nicht. Direkt westlich angrenzend der mittlerweile weltbekannte Badeort Meloneras mit seinen 5 Sterne Hotels. Riu ist dort ein Fremdkörper, weil man nur 2 Hotels auf die "grüne Wiese" geknallt hat, das Riu Palace Meloneras ist sogar nur eine 1:1 Kopie des Riu Palace Maspalomas in Playa del Ingles, welches in Meloneras aussieht wie "bestellt und nicht abgeholt". Gott sei Dank hat es die kanarische Hotelkette Ifa Lopesan nicht bei Beton-Silos belassen, sondern ausschließlich Hotels von zeitloser Schönheit gebaut und auch noch gleich das Zentren für die Abendunterhaltung dazu. Ifa Lopesan zwingt seine Hotelgäste eben nicht, Halbpension zu buchen, sondern überläßt es dem Gast, was er an Verpflegung buchen möchte. So können dann die Restaurants und gastronomischen Betriebe auch leben und in der Summe entsteht ein luxuriöser Badeort mit Vorbild-Charakter.

Badeorte in Mogan :

Während die Badeorte in der Gemeinde San Bartolome de Tirajana geprägt sind von riesigen Stränden, reichen in der Gemeinde die Klippen bis direkt ans Meer und die Badeorte sind kleine Buchten, meist mit künstlich angelegten, auf jeden Fall aber sehr gepflegten Stränden. Der im deutschsprachigen Raum bekannteste und gleichzeitig der kleinste Badeort ist Puerto de Mogan. Rund um den Yachthafen wurde ein geradezu malerisches Dorf angelegt, was sich selber als "Venecia de Canarias" schmeichelt. Im Anschluss an den kleinen Strand finden Sie die beiden großen Anlagen der namhaften Cordial Kette, das Mogan Playa und das Mogan Valle.
Nur eine Bucht weiter wurde der Badeort Playa de Taurito angelegt. Dieser Badeort wird von 6 Hotel-Silos dominiert, die allesamt ihr Geschäft als All-inclusive-Tempel suchen. Für Familien ist dieser Playa de Taurito wunderbar, zumal es im Zentrum des Ortes ein geradezu gigantisches Meerwasser-Elebnisbad gibt. Dieses Bad gehört zur Paradise-Hotelkette, Gäste der Princess-Hotels müssen also zahlen. Für individuell reisende Gäste ist Playa de Taurito sicher kein Ort, den wir empfehlen würden.
Der mit Abstand größte Badeort in der Gemeinde Mogan ist Puerto Rico. Wir haben eine differenzierte Meinung zu Puerto Rico. Positiv : Die Apartment-Häuser sind bei selber Qualität deutlich günstiger als in Playa del Ingles. Nachteil : Dieses Tal ist zugebombt mit Apartmenthäuser. Würde man die Häuser mit Naturstein verkleiden und vielleicht auch mit etwas Grün dekorieren, so wie es heute üblich und richtig ist, wären wir hoch zufrieden. Denn von außen sieht das Tal mit den weißen Apartmenthäusern nicht schön aus, aber es gibt ja auch den Blick von innen nach außen ! Die Aussicht von den Apartments an den Hängen des Tales von Puerto Rico ist genial, vor allem nachts, wenn alles erleuchtet ist. Umweltschützer können wir trösten. Gut gestaltet ist das Tal im Moment nicht, aber vorher war es auch nur einen Mondlandschaft. Es ist wenigstens nichts Wertvolles kaputt betoniert worden.
Erweitert wurde Puerto Rico mit Playa de Amadores. Rund um einen wunderbar angelegten Strand gibt es neben einigen Timeshare-Anlagen (besser gar nicht hinhören, wenn man Ihnen einen "Kauf"-Vertrag aufschwatzen will) die beiden geschmackvoll gestalteten Hotels der Gloria Palace Hotelkette. Dazu die unseres Erachtens schlimmste Bausünde auf Gran Canaria, das Riu Club Vistamar, im Volksmund auch zu Recht Riu Alcatraz genannt. Weithin sichtbar wurden oben auf der Klippe völlig gesichtslose Betonsilos gesetzt und diese als Krönung der Geschmacksreduzierung auch noch in schmutzig grau angepinselt. Logische Konsequenz : Das Riu Vistamar findet Kunden nur als All-inclusive-Tempel. Abreißen ? Nicht unbedingt, aber geschmackvoll herrichten. "Inspiration" gibt es ja in Meloneras bei Ifa Lopesan genug.
Sport

Gran Canaria ist ein Paradies für Sportfreunde. Windsurfer wissen die Insel auf Grund der idealen Winde vor allem im Osten zu schätzen. In Puerto Rico sind Segelfreunde richtig, im Hafen werden Segelboote vermietet und es werden Kurse angeboten, die man mit international anerkanntem Zertifikat abschließen kann. An fast jedem Strand kann man Wasserski fahren und Jet-Skies ausleihen. Wer die wunderbaren Tauchgründe der Insel ergründen möchte, kann u.a. in Playa del Ingles an Tauchkursen teilnehmen.
Der Golfsport entwickelt sich prächtig auf Gran Canaria, mehrere Plätze bieten Anfängern und Profis perfekte Bedingungen. Für die meisten Urlauber interessant und am besten erreichbar ist der Golfplatz Campo de Maspalomas, der spektakulärste Golfplatz ist der Real Club de Golf am Vulkankrater Bandama. Landschaftlich reizvoll (und anspruchsvoll) die neuen Golfplätze von Salobre und Meloneras.
An Tennisplätzen herrscht kein Mangel. Die meisten Hotels verfügen über eigene Plätze. Des weiteren gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten und optimale Bedingungen zum Mountainbiking, Gleitschirmfliegen, Wandern, Hochseeangeln, und last not least : Tandem-Fallschirm-Springen !
Unterhaltung

Abendliche Unterhaltung wird auf Gran Canaria groß geschrieben. Aber nur, wenn der Gast es auch will und seinen Urlaubsort passend danach aussucht.
Gerade in Playa del Ingles gibt es unzählige Restaurants, Cafes, Kneipen, Discotheken und Pubs. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Diese Einrichtungen konzentrieren sich in den großen Einkaufs- und Gastronomie-Zentren.
Zu vorgerückter Stunde ist die Verteilung ganz einfach : Senioren finden ihre Gaststätten in der Cita und im La Sandia. Yumbo Centro ist der größte Gay-Komplex der Welt. Aber auch Heteros, die sich diese "fremde" Welt einmal von der Nähe aus anschauen wollen, gehen gerne hin und sind herzlich willkommen. Nach Hause gehen sie dann mit der Erkenntnis : Schwuls beißen nicht und anders als wir sind die eigentlich auch nicht. Kasbah und Aguila Roja sind für junge Leute, die trinken, tanzen und ..... wollen. Bitte rümpfen Sie jetzt nicht die Nase, jeder darf seinen Urlaub so gestalten wie er will. Und jeder hat das Recht, wenn ihm das "Angebot" nicht gefällt, woanders hinzugehen.
Wer's etwas gemächlicher haben möchte, für den empfiehlt sich Maspalomas, Meloneras und Puerto de Mogan. Noch zu umtriebig ? Na, dann vielleicht San Agustin, der älteste Badeort auf Gran Canaria. Das Publikum macht bisweilen den Eindruck, noch aus diesen Anfängen überliefert worden zu sein. Nächtliche Totenstille ist garantiert.
Gay Tourismus

Jeder 6. Euro für Gran Canaria kommt aus einem schwulen Portemonaie. Gäste, die Schwule hassen, sollten einen Bogen um Playa del Ingles machen. Aber wer hasst schon Schwule ! Schwule sind fast niemanden mehr fremd und damit verblasst auch sofort die Ablehnung. Und es erwächst die Erkenntnis : Schwule beißen nur, wenn der andere auch gebissen werden will. Heterosexuelle Männer, welche die größte Angst haben, von einem schwulen Mann angemacht zu werden, sind sowieso diejenigen, die am ehesten durch das allgemeine Gay-Beuteraster fallen.

Das Zentrum des Gay-Tourismus ist rund um das Yumbo Zentrum. Schwule brauchen gar nicht erst nach "Gay friendly" Ausschau zu halten, etwas anderes als "Gay friendly" gibt es nicht auf Gran Canaria, wenn man 1-2 % Ewig-Gestrige einmal außer Acht läßt. Und selbst in ganz Spanien, das hinterletzte Kaff in der Extremadura mitgerechnet, sind fast 70 % dafür, dass Schwule und Lesben in Spanien heiraten dürfen bei vollen Rechten und Pflichten.
Es entspricht der typisch spanischen Tolleranz, andere leben zu lassen wie sie wollen, solange sie einem selber in Frieden lassen. Und natürlich : nicht zur eigenen Familie gehören. Da gibt es dann doch strengere Regeln. Aber auch für spanische Mamas gilt : mein Chico bleibt mein Chico, auch wenn er mir einen Mann als Schwiegertochter anschleppt.

Warnen möchten wir vor Gastronomen und Geschäften, die allzu deutlich die Regenbogenfahne aushängen. Es gibt in Playa del Ingles überhaupt keinen Grund, das eigene Lokal bzw. Geschäft mit der Regenbogenfahne zu dekorieren. Etwas anderes als "Gay friendly" ist nicht üblich und ein seriöser schwuler Unternehmer macht das auch nicht.
Zum Beispiel gibt es in der Cita im Süden von Playa del Ingles, dort wo schwule Gäste nicht verkehren, viele schwule Wirte, die ganz offen und ganz normal ihr Leben führen und niemals und nirgendwo verbergen, dass sie schwul sind. Ihnen ist es egal, wenn ein älterer Gast mit "schwul" Probleme hat und nicht mehr kommt. Sie sind schwul und stehen dazu. Umgekehrt gibt es Wirte, die deutlich die Regenbogenfahne raushängen. Entweder haben die gar nichts mit schwul zu tun (wollen also nur schwule Portmonaies anlocken) oder aber haben ein gebrochenes Verhältnis zu den "eigenen Leuten".
Kurzum paßt in Playa del Ingles die Faustregel : Läden, welche mit der Regenbogenfahne werben, sollte der Gay-Kunde vielleicht besser meiden.
Essen

Deutsche würden heutzutage verhungern, wenn unsere italienischen Freunde nicht für uns kochen würden. Natürlich, dieser Satz ist eine Satiere. Tatsächlich aber dominiert die italienische Küche die deutsche gastronomische Landschaft und mit den vielen Leckereien können andere Länder nicht mithalten. Auch Spanien und die Kanaren nicht. Aber : es gibt ein paar Spezialitäten, die der Tourist probiert haben sollte :

Eine Spezialität der Insel sind die verschiedenen Fischsorten wie der Vieja. Der bekannteste Fisch ist ganz weiß und zart und wird in allen Arten zubereitet und schmeckt immer köstlich. Zum Essen werden meistens kleine, runtzelige Kartoffeln serviert mit einer salzigen Schale, die man mit ißt. Das sind die Papas Arrugadas, in Salzwasser gekochte Pellkartoffeln. Dazu wird die ebenso typische Mojo gegessen : eine Soße aus grobem Salz, Öl, Paprika, Kräutern und viel Knoblauch. Eine weitere Spezialität ist das Canejo Salmorejo, zartes Kaninchen in Weißweinsoße mit viel Pfeffer und Knoblauch. Zu jedem guten Essen gehören die typischen Vorspeisen die man aber auch zu einer vollen Mahlzeit zusammenstellen kann: Tapas. Es gibt spezielle Tapas-Bars, die Ziegenkäse, Oliven, den wunderbaren Schinken Jamon Serrano servieren, dazu Papas Prrugadas mit Mojo, Calamares in Knoblauch, kleine Fische, Pimiento Frito, gebratene Pfefferschoten, Tortilla Stücke und vieles mehr... Wem das noch nicht reicht der sollte unbedingt das köstliche Nachtische Dessert Musse de Gofio probieren. Eine Masse aus gemahlenem Mais (Gofio) und Zuckerrohr-Hohnig. Dieses Nougat wird angefertigt zu flachen Törtchen, befestigt mit Oblaten und Bananenstaudenstreifen. Guten Appetit!!
Unbedingt probieren sollten Sie kanarischen Wein. Wenn Sie einmal ein gutes Restaurant aufsuchen fragen Sie doch danach. In einfachen Restaurants wird er nicht serviert, weil guter kanarischer Wein, vor allem von der Insel La Palma, seinen Preis hat. Die schreibende Zunft der Gourmets bejubelt den kanarischen Wein nicht. Echte Kenner jedoch schätzen diese Rarität.

Verschweigen wir die gastronomischen Schattenseiten nicht !

In den touristischen Zentren stehen Restaurants in einem mörderischen Preiskampf. Touristen wollen immer viel auf dem Teller und wenig auf der Rechnung. Fragen aber nicht : Geht das überhaupt noch ? Schlimmer jedoch sind viele Vermieter der Geschäftslokale. Sie sehen nur die Köpfe im Restaurant und meinen es wäre eine Goldgrube, wo der Pächter ruhig ein paar tausend Euros mehr zahlen kann. Und schon schnappt die Schere zu.
Bitte machen Sie die Augen auf : wenn ein Kellner Sie im Vorbeigehen anquatscht, ist das immer ein kritisches Zeichen. Schätzen Sie ab, wie groß die Küche ist im Vergleich zur Terrasse. Viele Restaurants haben winzig kleine Küchen und riesige Gastbereiche. Perdon, das geht doch nicht. Dort kann nur Maggi-Fix die Convenience-Tüte "verfeinern".
Viele Touristen-Abfütterungs-Anlagen machen Schweinerei mit Gefrierprodukten. Auf Verdacht wird aufgetaut, was nicht weggeht kommt wieder in die Truhe. In vielen billigen Restaurants wird gespart, Geld für einen gelernten Koch ist nicht da. Dort guten Apetit zu wünschen, wäre schon ironisch.
Bitte, beim geringsten Verdacht, daß irgend etwas nicht in Ordnung sein könnte, sofort aufhören zu essen. Lassen Sie den Kellner kommen und verlangen nach einem Beschwerdeblatt. Lassen Sie sich nicht abwimmeln. Sollte er Ihnen sagen, daß er keine hat oder es keine gibt, macht er sich strafbar. Restaurants müssen Beschwerdeblätter haben und wenn die ausgefüllt werden und zum Cabildo in Las Palmas geschickt werden, dann geht es in der Küche rund. Aber eben auch erst, wenn Beschwerden kommen. Und solange Touristen sich nicht beschweren, kann theoretisch weiter alles serviert werden, was man eigentlich nicht einmal Schweinen vorsetzen sollte. Also nicht ärgern, sondern handeln. Im gemeinschaftlichen Interesse. Tatsächlich ist das "Touristen helfen Touristen" und nicht "jemanden Probleme machen". Die machen sich schlechte Restaurants selber !

Unser Tip :
Wenn Sie es sich leisten mögen, gehen Sie ruhig abends essen. Gute Restaurants werden Ihnen allerdings auch auf Gran Canaria 30 -40 € für ein 3-Gänge-Menü mit Getränken berechnen müssen. Oder aber Sie buchen mit Halbpension, dann aber bitte ab 3 1/2 Sterne. In billigeren Hotels werden auch schon mal gerne Lebensmittel eingekauft, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen. Das ist eben das Ergebnis eines hemmungslosen Preisdrucks. Wenn pauschale Reiseveranstalter es immer noch 25 cent billiger haben wollen. Und dem Kunden vorgaukeln, sie würden's möglich machen.
Trinkgeld und Gastronomie

Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, freuen sich Kellner über ein kleines Trinkgeld. Üblich sind 5-10 % der Gesamtsumme.
In spanischen Restaurants und Cafes bekommt der Gast die Rechnung auf den Tisch gestellt, der Gast legt sein Geld auf den Rechnungs-Teller, der Kellner bringt es zur Kasse und das Restgeld zurück. Viel Laufarbeit zwar, aber nur so kann der Gast in Abwesenheit des Kellners über das Trinkgeld entscheiden. Viele deutschsprachige Gäste wollen dem Kellner die Laufarbeit abnehmen und sagen gleich das Trinkgeld. Lassen Sie es. Für einen guten spansichen Kellner ist es in Ordnung zu laufen, aber es ist nicht in Ordnung "Danke" für sein Trinkgeld zu sagen. Gracias bezieht sich nur auf den Besuch in seinem Restaurant.

Grundsätzlich ist feiner spanischer Service sehr diskret und zurückhaltend. Das typisch amerikanische Endlos-Papperlapapp eines Kellners widerspricht unserem Empfinden von perfekter Gastlichkeit vollkommen. Der feine Kellner erzählt nicht was er tut. Er macht es einfach und läßt den Gast dann in Ruhe.
Der perfekte Gast -soll es vereinzelt auch geben- ist freundlich, bedankt sich lächelnd für dies und das. Bittet höflich um Nachbesserung, wenn etwas nicht paßt. Sie werden erstaunt sein, wie gut spanischer Service sein kann. Selbst in den unteren Preisklassen. Der Ton macht die Musik. Sollte der Kellner aber pampig reagieren, dann eben das Beschwerdeblatt fordern. Diese Forderung erinnert jeden Pampen-Heini sofort daran, wer die Musik bezahlt : Sie, der Gast !
Kleidung

Ihre Designer-Kollektion können Sie getrost zu Hause lassen. Labels interessieren hier nicht wirklich. Kleidung steht in Harmonie mit der Temperatur, ein Ausdruck des (vermeintlichen) Bankkontos ist sie nicht. Was aber nun wirklich nicht heißt : alles geht. In Restaurants sollten Sie sich nicht blamieren bis auf die Knochen. Sportliche legere, aber eben auch korrekte Kleidung sollte es schon sein. In Hotelrestaurants sind kurze Hosen zum Abendessen nicht erlaubt. Natürlich nicht ! Denn was an Bein gezeigt werden soll, ist ja fast immer von Personen, die niemand wirklich unbekleidet sehen will.
Gekünzeltes Getue findet man eher selten auf Gran Canaria, in wirklich guten Restaurants sowieso nicht. Klasse äußert sich anders : Meine Shorts wären zum Frühstück zwar ultra-bequem, aber ich ziehe mir lieber etwas Bedeckendes an. Schließlich will ich reifes Fleisch zum Frühstücks-Ei auch nicht sehen.

Im Sommer viel leichte Baumwollkleidung einpacken, auch nachts werden sie nichts wärmendes brauchen. Der Atlantik verhindert, daß die Temperaturen unter 24°C fallen. Im Winter tagsüber leichte Kleidung, für den Abend Strickjacke, Pullover & Co. Canarios laufen mit den ganz dicken Winterjacken, das brauchen Sie nicht. Aber Sie empfinden 20°C ja auch als angenehm, für uns ist das : eiskalt.
Verkehrsmittel

Die Straßen auf Gran Canaria sind extrem gut ausgebaut, nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Aussichts-Straßen auf so engem Raum. Die Fahrt durch das Hochgebirge dauert lang. Es geht hin und her durch tiefe Schluchten. Wenn Sie keine Lust mehr haben, nehmen Sie eine der Schnellverbindungen hinunter zur Küste und über die 6-spurige Autobahn sind Sie in Null-Komma-Nichts wieder in Maspalomas.
Gran Canaria hat ein dichtes Netz an Autobus-Verbindungen. Wenn Sie das Wort Guagua (sprich : wuawa) sehen, sind sie richtig. Das ist das kanarische Wort für Autobus. Mit den Guaguas kann man auch als De-Luxe-Tourist fahren. Es sind klimatisierte Reisebusse. Insbesondere wer nur nach Las Palmas will, sollte den Guagua nehmen. Die sind schneller, und Parkprobleme gibt es nicht. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn ein Guagua mal durchfährt und sie stehen läßt. Dann sind alle Sitzplätze besetzt, Stehplätze geht nicht. Dafür sind die Guaguas zu schnell unterwegs, vor allem die Linien, die als Expressbus in Las Palmas enden.
Taxis sind sensationell günstig. Gefahren wird nach Taxameter, typisch italienische Sight-Seeing-Touren 3x im Kreis rum machen kanarische Taxifahrer auch mit Touristen nicht. Das Taxigeschäft ist weitestgehend seriös.

Mietwagen können zwar überall gemietet werden. Wir warnen jedoch eindringlich vor "fliegenden" Autovermietern an der Straße. Die Wagen sind oft sehr schlecht gewartet und die Preise unehrlich. Sie nennen keine Endpreise, es kommt noch ein Rattenschwanz für Steuern und Versicherungen hinzu und dann ist der schlechte Wagen am Ende viel teurer als wenn Sie direkt zu Hause ein Mietauto vorbestellen. Dann ist auch Unfall-Vollkasko ohne Selbstbeteiligung eingeschlossen. Bei fliegenden Autovermietern ist oft nur etwas auf den Vertrag gekritzelt. Wenn's knallt, haben Sie bei denen ein Problem. Ein großes Problem.
Zwar können die kanarischen Inseln nicht ganz mit den Spritpreisen von Dubai oder Venezuela mithalten, jedoch wird auch hier der Tankwart aus der Portokasse bezahlt. Bei uns kostet Benzin im Vergleich zu Mitteleuropa rund die Hälfte.
Fernsehen

Wir selber haben unsere Sat-Schüssel natürlich auf Astra ausgerichtet und können über 100 deutsche Programme sehen. Das kann Ihr Hotelier aber nicht machen. Hier muß eine kleine Auswahl her, dann aber für alle Sprachen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Satelliten auf Eutelsat ausgerichtet sind und nur einige deutsche Programme ausgestrahlt werden. Viele Hoteliers, vor allem die Vermarkter von Bungalows und Apartments, kümmern sich aber nicht ausreichend um einwandfreie Eisntellung. Bitte scheuen Sie sich nicht, die Rezeption zu nerven. Sonst lernen die es nie !
Stromspannung

220 V Wechselstrom. Europa hat kein einheitliches Stecker-System. Der deutsche Fön paßt nicht in die englische Steckdose, und das italienische Stecker-Design paßt zu nichts. Die Hoteliers auf Gran Canaria haben aber Gäste aus allen Ländern. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Steckdosen nicht immer der deutschen Norm entsprechen können. Adapter sind Pfennig-Artikel und werden überall angeboten.
Gesundheitsbestimmungen

Keinerlei Besonderheiten, es gibt nichts, wovor der Gast sich besonders schützen müßte. Die ärztliche Versorgung ist hervorragend und lückenlos. Auf den deutschsprechenden Arzt braucht niemand zu verzichten. Die Kliniken der Insel sind auf dem modernsten Stand der Wissenschaft und Technik. Neben 5-Sterne-Hotels hat Meloneras auch die 5-Sterne-Klinik San Roque. Wir wünschen Ihnen, daß sie diesen Service nicht in Anspruch nehmen müssen.
Einreisebestimmungen

Grenzkontrollen wurden mit dem Schengener Abkommen abgeschafft. Die Airlines prüfen den Personalausweis trotzdem um sicher zu stellen, daß die Personen an Bord mit den Buchungslisten übereinstimmen. Achtung : Für Büger von Nicht-EU-Länder gelten oft andere Bestimmungen. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Botschaft. Umbuchungen und Stornos wegen fehlender Dokumente gehen zu Ihren Lasten.
Sicherheitshinweise

Spanien ist eines der sichersten Länder in Europa. Spanien lebt vom Tourismus, deshalb ist uns die Sicherheit der Gäste so wichtig wie dem Inder die heilige Kuh. Aber vereinzelt gibt es auch hier, wie überall auf der Welt, Menschen mit Patex an den Händen. Viele Touristen laden Diebe gerade dazu ein sie zu bestehlen. Einige selbstverständliche Vorsichtsmaßnahmen und es kann nichts passieren :
♦ Tragen Sie bitte Ihre Wertsachen und große Geldbeträge nicht mit sich herum.
♦ Mieten Sie bitte einen Safe. Nur dort gehören Wertsachen und Bargeld hin.
♦ Fragen Sie Ihren Hotelier, wie hoch Ihr Safe-Inhalt versichert ist. Die "Miete" ist oft nur die Versicherung, was in Ihrem Interesse ist.
Landsleute im Ausland

"Gott schütze uns vor Hagel, Wasser, Wind, ... und Deutsche, die im Ausland sind.
Andere Ausländer sagen das nicht, aber nur, weil es sich in ihrer Sprache nicht reimt.

Bitte bedenken Sie, dass ein "netter" Mensch nicht auch gleich ein "guter" Mensch ist. Nirgend wo auf der Welt. Tatsächlich kommen diejenigen, die nichts Gutes im Schilde führen, besonders schleimig charmant rüber. Sie können sich vor solchen Gestalten sehr einfach schützen :
Generell im Ausland, nicht nur auf Gran Canaria, den eigenen Landsleuten niemals vertrauen und niemals anvertrauen, wer man ist und was man besitzt.