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Lanzarote  -  Bilder und Infos

Feuerinsel Lanzarote Feuerinsel Lanzarote
Landschaften auf Lanzarote Landschaften auf Lanzarote
Lanzarote und Cesar Manrique Lanzarote und Cesar Manrique
Karte von Lanzarote Karte von Lanzarote
Goldgelbe Strände auf Lanzarote Goldgelbe Strände auf Lanzarote
Gran Melia Volcan Lanzarote Gran Melia Volcan Lanzarote

Allgemeine Informationen


Sprache : Spanisch (Castellano)

Zwar sind Grammatik und 99% der Worte identisch mit Hochspanisch, sprich madrilener Dialekt. Jedoch werden im Kanarischen fast alle "s" als ein "h" gesprochen. Der kanarische Dialekt spricht sich leicht und flüssig, aber man schon genau hinhören.
In den touristischen Gebieten wird auch englisch verstanden. Bei deutschsprachigen Touristen sind Costa Teguise, Playa de los Pocillos und Playa Blanca sehr beliebt, hier versteht man auch deutsch. In Puerto del Carmen, dem größten Badeort auf Lanzarote, dominieren Gäste allerdings von den britischen Inseln, des englischen mächtig zu sein ist hier sicher kein Nachteil.
Politische und wirtschafliche Ordnung

Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien, haben jedoch den Sonderstatus "Autonome Region Islas Canarias". Sie unterteilen sich in 2 Provinzen, denn Gran Canaria und Teneriffa sind sich so grün wie Köln und Düsseldorf. Während aber Kölner die Düsseldorf nur veräppeln, herrscht zwischen Gran Canaria und Teneriffa ein erbitterter wirtschaftlicher Wettstreit. Lanzarote gehört wie Fuerteventura auch zur Provinz Las Palmas Lanzarote ("Canarias Orientales"). Die Inselhauptstadt ist Arrecife, die Hauptstadt der Provinz ist Las Palmas. Lanzarote hat eine Fläche von 795 Quadratkilometer und ist damit nur halb so groß wie Gran Canaria. Der Zielflughafen ist Las Palmas, IATA-Code LPA. Die Zeitverschiebung beträgt minus 1 Stunde zur Mitteleuropäischen Zeit.
Klima

Das kanarische Klima wird in erster Linie durch den Atlantischen Ozean, die Passatwinde und die teils beträchtlichen Höhenunterschiede beeinflusst. Der Nordostpassat beschert dem Inselnorden kühle und feuchte Winde, während im niederschlagsarmen Süden trockene und warme Fallwinde vorherrschen. Lanzarote ist neben Fuerteventura die windigste Insel. Dieser kann zwar sehr heftig wehen, er sorgt jedoch auch immer für eine angenehme Abkühlung. Allgemein gelten die Kanaren als "Inseln des ewigen Frühlings" mit Durchschnittstagestemperaturen im Winter von 22 Grad und im Sommer von 27 Grad. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 18 und 23 Grad im Sommer.
Auf Grund des angenehmen Klimas empfiehlt sich Lanzarote als ganzjähriges Reiseziel. Vor allem im Sommer überlassen Spanier und Italiener gerne die viel zu heißen Strände am Mittelmeer den teutonischen Touristen, während sie selber ihren Urlaub im viel angenehmeren Klima der Kanaren verbringen. Der Flug zu den Kanaren dauert 2 Stunden länger als nach Mallorca, aber es lohnt sich. Vor allem im Sommer.

Viel Stammtisch-Wind wird um den Scirroco gemacht. Alles nicht halb so schlimm wie dort aufgebauscht. Das Wetter-Phänonem heißt eigentlich Calíma, ein aufgeheizter Wind aus der Sahara. Im Winter immer herzlich willkommen. Im August und September, unserem Hochsommer, ist ein Calíma unangenehm. Tagestemperaturen von über 40°C sind normal. Nur, nach 3 Tagen ist der Spuk auch wieder vorbei.
Einen Scirroco gibt es nur alle paar Jahre mal für einen Tag oder zwei. Es ist ein stürmischer Calíma, der dann auch viel Sand im Gepäck hat. Was tun ? Schön im Schatten bleiben, öfter mal in den Pool hüpfen oder erfrischend kühl duschen. Viel trinken und alles ganz langsam. Machen wir auch so.

Englische Touristen heißen bei uns Lobster. Sie kommen schweinchen-rosa aus dem Flieger, legen sich einen Tag in die Sonne und kehren rot wie ein gekochter Hummer ins Hotel zurück. Dann sieht man sie nicht mehr. Weil totkrank wegen üblsten Sonnenbrand. Die Sonneneinstrahlung ist intensiv. Bitte überschätzen Sie sich nicht. Durch die ewig leichte Brise merkt man nicht, wenn man verbrennt. Seien sie besser nicht geizig mit Lichtschutzfaktor. Kleiner Tip : öfter mal kratzen. Es schmerzt, kurz bevor die Haut verbrannt ist. Spüren werden Sie das nämlich wegen der angenehm kühlenden Brise nicht.
Landschaftliche Besonderheiten

Lanzarote ist die viertgrößte und nördlichste Insel der Kanaren. Geprägt wurde Lanzarote durch 2 gewaltige Vulkanausbrüche, einmal vor rund 250 Jahren und im Jahre 1824. Auf der relativ flachen Insel erheben sich etwa 100 Vulkane, jeder ein Berg für sich. Es ist schon ein sehr spezielles Landschaftsbild, nirgend wo sonst empfindet man so deutlich sich auf einer Vulkaninsel zu befinden. Insbesondere in Puerto del Carmen ist das Landschaftsbild aus Meer und den vielen Vulkanen im Hintergrund, auch auf der Nachbarinsel Fuerteventura, geradezu spektakulär.
Lanzarote ist eine karge Schönheit, faszinierend das wechselnde Farbenspiel im Sonnenlicht. Die Vulkanasche schimmert von rost-rot über gelb bis blau-violett zu den verschiedenen Tageszeiten. Aber man findet auch grüne Oasen wie das fruchtbare Tal von Haria oder zahlreiche Weinberge, wo aus der pechschwarzen Lava-Erde die Trauben reifen. Rebstöcke werden bei uns übrigens nicht hochgebunden, weil die Lava Feuchtigkeit sofort aufnimmt und die Trauben so nicht faulen können. Die bekannte Kellerei "El Grifo" betreibt ein Wein-Museum. Ein Besuch dort ist sehr interessant, die Weinprobe kostet extra und das Geld investieren wir dann doch lieber in eine Flasche Bermejo. Ein wirklich guter Tropfen aus Lanzarote.

Feinsandige Strände mit idealen Badebedingungen finden sich im Osten und Süden der Insel. Auch die Nord- und Westküste hat sehr schöne Strände mit fast weißem Sand zu bieten, hier zeigt sich jedoch der Atlantik von seiner rauhen Seite, der Wind weht sehr kräftig und man muß mit starken Strömungen rechnen. Sonnen ja, baden sollten sie hier besser nicht.

Der bekannte Inselkünstler und Landschaftsarchitekt Cesar Manrique hat Lanzarote nachhaltig geprägt. Er hat durchgesetz, daß der typische Inselstil - flache, weißgetünchte Häuser mit grünen Fensterläden - bei Neubauten erhalten bleiben muß. Es dürfen keine Hochhäuser gebaut werden und auch Hotelbauten müssen sich der Landschaft anpassen. Allerdings, in Nordeuropa ist Papier geduldig, in Spanien SEHR geduldig. Überall auf der Insel finden sich Werke von Cesar Manrique, die eine Symbiose von Kunst und Natur eingehen. Durch seine Bemühungen wurde die gesamte Insel 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Wir haben zum Wirken der Stiftung Cesar Manrique eine gespaltene Meinung. Einerseits wissen wir anzuerkennen, daß Lanzarote von den häßlichen viereckigen Kisten, wie sie an den Stränden Mallorcas im Hunderterpack aufgestellt wurden, weitestgehend verschont blieb. Die großen Hotels der bekannten Cubus-Anhänger (4-eckig ist ja am billigesten) wie Barceló, Sol oder Riu gehen hier in die Breite, schöner werden sie dadurch nicht. Die restriktive Beschränkung auf vorgegebenen Bauformen und Farben hat keineswegs dazu geführt, daß die natur-nahe Baukunst von Cesar Manrique Nachahmer gefunden hätte. Spanische Architektur ist in der Formenensprache eher simpel, Charme bekommt sie durch Innenhöfe mit vielen Pflanzen, Balkonen, Holzarbeiten und Farben. Wenn diese Dekoration, von der spanische Architektur "lebt", extrem reglementiert wird, dann entsteht meist ein architektonischer Brei am unteren Ende der ästehtischen Geschmacks-Skala.
Die Stiftung Cesar Manrique hat etwas erreicht für Lanzarote, aber ihr Wirken ist bei weitem nicht so segensreich wie sie es selber von sich glauben mag.
Ausflugs-Empfehlungen

Der Timanfaya Nationalpark ist ein Muß. Fast ein Drittel der Insel werden von dem Nationalpark eingenommen. Am Besucherzentrum Islote de Hilario endet der private Verkehr, eine Fahrt durch den Park auf eigene Faust ist nicht möglich. Ein 45-minütige Bustour erschließt die die fast vegetationslose und ausgebrannte Vulkanlandschaft der Feuerberge. Die Fahrt führt durch eine mondähnliche Szenerie, vorbei an aufgerissenen Vulkankegeln, Lavaseen und eingestürzten Lavatunneln. Über Kopfhörer wird eindrucksvoll über die Geschichte der massiven Vulkanausbrüche berichtet. Beliebt sind auch Kamelritte zu den Vulkanen.
Jameos del Agua: Die von Cesar Manrique gestalteten Höhlen beherben einzigartige, blinde Albinokrebse. In die Lavawände wurden verspielt Bars integriert, es gibt einen palmenumstandenen Pool und die gewölbte Höhlendecke bietet eine großartige Akustik, so daß in diesem gerühmten Auditorium auch Klassikkonzerte stattfinden.
Cueva de los Verdes: Zum gleichen Höhlensystem gehört diese Sehenswürigkeit, doch in ihren Ausmaßen übertrifft sie die Jameos del Agua. Enge Gänge weiten sich plötzlich zu riesigen, unterirdischen Hallen, die mehr als 1000 Menschen Platz bieten.
Mirador del Rio: Von dem ehemaligen Militärposten an der Nordspitze der Insel bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf die vorgelagerte Insel La Graciosa.
Fundacion Cesar Manrique: In Tahiche steht das einstige Wohnhaus des Künstlers. Darin ist die nach ihm benannte Stifung untergebracht, dazu sind neben seinen eigenen Werken auch aus seiner Privatsammlung Arbeiten von Picasso und Miro ausgestellt. Das Wohnhaus ist in unterirdische Vulkanblasen eingebaut, rund um das Haus ist ein wunderschöner Kakteengarten angelegt. Ein Besuch hier ist empfehlenswert, denn die Baukunst in vollendeter Harmonie mit der Natur des Cesar Manrique ist zeitlos genial und vermittelt ein Lebens- und Wohngefühl, von dem Tine Wittler, Eva Brenner & Co. aus den deutschen Heimwerker-Sendungen noch Lichtjahre entfernt sind.
Badeorte auf Lanzarote

Lanzarote hat 3 Zentren des Bade-Tourismus. Ganz im Süden, direkt gegenüber der Nachbarinsel Fuerteventura, liegt Playa Blanca, welches der beliebteste Ort bei deutschsprachigen Touristen ist. Playa Blanca hat gepflegte Apartment-Anlagen und dazu sehr viele gute Hotels bis hinaus zu den zwei 6-Sterne-Hotels Gran Melia Volcon Lanzarote und Princesa Yaiza. Etwas besonderes in Playa Blanca sind die vielen touristischen Villen, die einen komfortablen Urlaub in völliger Abgeschiedenheit bei größter individueller Freiheit möglich machen. Urlaub in der Villa hat eine Heimat, und die ist Playa Blanca.
In der Mitte von Lanzarote der größte, attraktivste und auch älteste Badeort, Puerto del Carmen. Aus welchem Grunde auch immer (.... wir kennen den Grund nämlich nicht) mögen deutschsprachige Gäste Puerto del Carmen nicht, sondern bevorzugen, wenn überhaupt, das angrenzende Playa de los Pocillos. Dieser Ort ist tatsächlich sehr schön, tolle Hotels, gepflegte Apartment-Häuser und alles rund um einen schier gigantischen Strand, wo praktisch jeder frei wählen kann, wie viel Abstand zum Nachbarn es denn sein soll. Umgekehrt aber bietet Puerto del Carmen mit seinem Hauptstrand Playa Grande und der berühmten, mittlerweile fast komplett verkehrsberuhigten Avenida de las Playas (zum Meer hin eine herrliche Promenade, zum Ort hin ein nicht enden wollender Boulevard mit allen erdenklichen gastronomischen Angeboten) so viel Abwechslung, wo selbst Playa del Ingles auf Gran Canaria nicht mehr mithalten kann. Schade eigentlich, dass deutschsprachige Gäste diesen herrlichen Ort übersehen.
Im Norden von Lanzarote dann Costa Teguise, ein neu geschaffener Badeort rund um zwei große Sandstrände, der sich hauptsächlich für Familien empfiehlt.
Unterhaltung

Mit der Wahl seines Urlaubsortes entscheidet der Gast selber, ob abendliche Unterhaltung GANZ groß geschrieben wird, nämlich in Puerto del Carmen, oder eher klein, ruhig und beschaulich. Die Avenida de las Playas, die sich viele Kilometer am Strand entlang durch Puerto del Carmen bietet eine Vielfalt an Unterhaltung, die seines gleichen sucht. Natürlich kann man auch den Kniff anwenden, in Playa de los Pocillos wohnen und abends für ein paar Euro hinfahren lassen (Motto : nahe dabei, aber bitte nicht mitten drin). In allen anderen Badeorten auf Lanzarote ist es abends eher ruhig bis sehr ruhig.
Essen

Deutsche würden heutzutage verhungern, wenn unsere italienischen Freunde nicht für uns kochen würden. Natürlich, dieser Satz ist eine Satiere. Tatsächlich aber dominiert die italienische Küche die deutsche gastronomische Landschaft und mit den vielen Leckereien können andere Länder nicht mithalten. Auch Spanien und die Kanaren nicht. Aber : es gibt ein paar Spezialitäten, die der Tourist probiert haben sollte :

Eine Spezialität der Insel sind die verschiedenen Fischsorten wie der Vieja. Der bekannteste Fisch ist ganz weiß und zart und wird in allen Arten zubereitet und schmeckt immer köstlich. Zum Essen werden meistens kleine, runtzelige Kartoffeln serviert mit einer salzigen Schale, die man mit ißt. Das sind die Papas Arrugadas, in Salzwasser gekochte Pellkartoffeln. Dazu wird die ebenso typische Mojo gegessen : eine Soße aus grobem Salz, Öl, Paprika, Kräutern und viel Knoblauch. Eine weitere Spezialität ist das Canejo Salmorejo, zartes Kaninchen in Weißweinsoße mit viel Pfeffer und Knoblauch. Zu jedem guten Essen gehören die typischen Vorspeisen die man aber auch zu einer vollen Mahlzeit zusammenstellen kann: Tapas. Es gibt spezielle Tapas-Bars, die Ziegenkäse, Oliven, den wunderbaren Schinken Jamon Serrano servieren, dazu Papas Prrugadas mit Mojo, Calamares in Knoblauch, kleine Fische, Pimiento Frito, gebratene Pfefferschoten, Tortilla Stücke und vieles mehr... Wem das noch nicht reicht der sollte unbedingt das köstliche Nachtische Dessert Musse de Gofio probieren. Eine Masse aus gemahlenem Mais (Gofio) und Zuckerrohr-Hohnig. Dieses Nougat wird angefertigt zu flachen Törtchen, befestigt mit Oblaten und Bananenstaudenstreifen. Guten Appetit!!
Unbedingt probieren sollten Sie kanarischen Wein. Wenn Sie einmal ein gutes Restaurant aufsuchen fragen Sie doch danach. In einfachen Restaurants wird er nicht serviert, weil guter kanarischer Wein, vor allem von der Insel La Palma, seinen Preis hat. Die schreibende Zunft der Gourmets bejubelt den kanarischen Wein nicht. Echte Kenner jedoch schätzen diese Rarität.

Trinkgeld und Gastronomie

Wenn Sie mit dem Service zufrieden sind, freuen sich Kellner über ein kleines Trinkgeld. Üblich sind 5-10 % der Gesamtsumme.
In spanischen Restaurants und Cafes bekommt der Gast die Rechnung auf den Tisch gestellt, der Gast legt sein Geld auf den Rechnungs-Teller, der Kellner bringt es zur Kasse und das Restgeld zurück. Viel Laufarbeit zwar, aber nur so kann der Gast in Abwesenheit des Kellners über das Trinkgeld entscheiden. Viele deutschsprachige Gäste wollen dem Kellner die Laufarbeit abnehmen und sagen gleich das Trinkgeld. Lassen Sie es. Für einen guten spansichen Kellner ist es in Ordnung zu laufen, aber es ist nicht in Ordnung "Danke" für sein Trinkgeld zu sagen. Gracias bezieht sich nur auf den Besuch in seinem Restaurant.

Grundsätzlich ist feiner spanischer Service sehr diskret und zurückhaltend. Das typisch amerikanische Endlos-Papperlapapp eines Kellners widerspricht unserem Empfinden von perfekter Gastlichkeit vollkommen. Der feine Kellner erzählt nicht was er tut. Er macht es einfach und läßt den Gast dann in Ruhe.
Der perfekte Gast -soll es vereinzelt auch geben- ist freundlich, bedankt sich lächelnd für dies und das. Bittet höflich um Nachbesserung, wenn etwas nicht paßt. Sie werden erstaunt sein, wie gut spanischer Service sein kann. Selbst in den unteren Preisklassen. Der Ton macht die Musik. Sollte der Kellner aber pampig reagieren, dann eben das Beschwerdeblatt fordern. Diese Forderung erinnert jeden Pampen-Heini sofort daran, wer die Musik bezahlt : Sie, der Gast !
Kleidung

Ihre Designer-Kollektion können Sie getrost zu Hause lassen. Labels interessieren hier nicht wirklich. Kleidung steht in Harmonie mit der Temperatur, ein Ausdruck des (vermeintlichen) Bankkontos ist sie nicht. Was aber nun wirklich nicht heißt : alles geht. In Restaurants sollten Sie sich nicht blamieren bis auf die Knochen. Sportliche legere, aber eben auch korrekte Kleidung sollte es schon sein. In Hotelrestaurants sind kurze Hosen zum Abendessen nicht erlaubt. Natürlich nicht ! Denn was an Bein gezeigt werden soll, ist ja fast immer von Personen, die niemand wirklich unbekleidet sehen will.
Gekünzeltes Getue findet man eher selten auf Lanzarote, in wirklich guten Restaurants sowieso nicht. Klasse äußert sich anders : Meine Shorts wären zum Frühstück zwar ultra-bequem, aber ich ziehe mir lieber etwas Bedeckendes an. Schließlich will ich reifes Fleisch zum Frühstücks-Ei auch nicht sehen.

Im Sommer viel leichte Baumwollkleidung einpacken, auch nachts werden sie nichts wärmendes brauchen. Der Atlantik verhindert, daß die Temperaturen unter 24°C fallen. Im Winter tagsüber leichte Kleidung, für den Abend Strickjacke, Pullover & Co. Canarios laufen mit den ganz dicken Winterjacken, das brauchen Sie nicht. Aber Sie empfinden 20°C ja auch als angenehm, für uns ist das : eiskalt.
Verkehrsmittel

Die Straßen auf Lanzarote sind gut ausgebaut und beschildert, und die Insel läßt sich ideal mit dem PKW erkunden. Taxis sind sensationell günstig. Gefahren wird nach Taxameter, typisch italienische Sight-Seeing-Touren 3x im Kreis rum machen kanarische Taxifahrer auch mit Touristen nicht. Das Taxigeschäft ist seriös.
Mietwagen können zwar überall gemietet werden. Wir warnen jedoch eindringlich vor "fliegenden" Autovermietern an der Straße. Die Wagen sind oft sehr schlecht gewartet und die Preise unehrlich. Sie nennen keine Endpreise, es kommt noch ein Rattenschwanz für Steuern und Versicherungen hinzu und dann ist der schlechte Wagen am Ende viel teurer als wenn Sie direkt zu Hause ein Mietauto am Flughafen vorbestellen. Dann ist auch Unfall-Vollkasko ohne Selbstbeteiligung eingeschlossen. Bei fliegenden Autovermietern ist oft nur etwas auf den Vertrag gekritzelt. Wenn's knallt, haben Sie bei denen ein Problem. Ein großes Problem.
Zwar können die kanarischen Inseln nicht ganz mit den Spritpreisen von Dubai oder Venezuela mithalten, jedoch wird auch hier der Tankwart aus der Portokasse bezahlt. Rund halber Preis im Vergleich zu Mitteleuropa.
Zwischen Puerto del Carmen und Arrecife und zwischen Playa Blanca und Arrecife verkehren Linienbusse. Arrecife hat eine schöne Promenade am Meer, aber die Stadt an sich ist nicht wirklich sehenswert. Interessant sind auf Lanzarote die kleinen, eher unscheinbaren landschaftlichen Schönheiten und die kleinen Städtchen im Insel-Inneren.
Fernsehen

Wir selber haben unsere Sat-Schüssel natürlich auf Astra ausgerichtet und können über 100 deutsche Programme sehen. Das kann Ihr Hotelier aber nicht machen. Hier muß eine kleine Auswahl her, dann aber für alle Sprachen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Satelliten auf Eutelsat ausgerichtet sind und nur einige deutsche Programme ausgestrahlt werden. Viele Hoteliers, vor allem die Vermarkter von Bungalows und Apartments, kümmern sich aber nicht ausreichend um einwandfreie Eisntellung. Bitte scheuen Sie sich nicht, die Rezeption zu nerven. Sonst lernen die es nie !
Stromspannung

220 V Wechselstrom. Europa hat kein einheitliches Stecker-System. Der deutsche Fön paßt nicht in die englische Steckdose, und das italienische Stecker-Design paßt zu nichts. Die Hoteliers auf Lanzarote haben aber Gäste aus allen Ländern. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Steckdosen nicht immer der deutschen Norm entsprechen können. Adapter sind Pfennig-Artikel und werden überall angeboten.
Gesundheitsbestimmungen

Keinerlei Besonderheiten, es gibt nichts, wovor der Gast sich besonders schützen müßte. Die ärztliche Versorgung ist hervorragend und lückenlos. Auf den deutschsprechenden Arzt braucht niemand zu verzichten. Die Kliniken der Insel sind auf dem modernsten Stand der Wissenschaft und Technik. Neben 5-Sterne-Hotels hat Meloneras auch die 5-Sterne-Klinik San Roque. Wir wünschen Ihnen, daß sie diesen Service nicht in Anspruch nehmen müssen.
Einreisebestimmungen

Grenzkontrollen wurden mit dem Schengener Abkommen abgeschafft. Die Airlines prüfen den Personalausweis trotzdem um sicher zu stellen, daß die Personen an Bord mit den Buchungslisten übereinstimmen. Achtung : Für Büger von Nicht-EU-Länder gelten oft andere Bestimmungen. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Botschaft. Umbuchungen und Stornos wegen fehlender Dokumente gehen zu Ihren Lasten.
Sicherheitshinweise

Spanien ist eines der sichersten Länder in Europa. Spanien lebt vom Tourismus, deshalb ist uns die Sicherheit der Gäste so wichtig wie dem Inder die heilige Kuh. Aber vereinzelt gibt es auch hier, wie überall auf der Welt, Menschen mit Patex an den Händen. Viele Touristen laden Diebe gerade dazu ein sie zu bestehlen. Einige selbstverständliche Vorsichtsmaßnahmen und es kann nichts passieren :
♦ Tragen Sie bitte Ihre Wertsachen und große Geldbeträge nicht mit sich herum.
♦ Mieten Sie bitte einen Safe. Nur dort gehören Wertsachen und Bargeld hin.
♦ Fragen Sie Ihren Hotelier, wie hoch Ihr Safe-Inhalt versichert ist.
♦ Vermeiden Sie sorglosen Umgang mit Kameras, Handtaschen, Brieftaschen.